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Während Öl- und Gas-Brennwertkessel einen mittleren Normnutzungsgrad (bezogen auf den Brennwert Hs) von 97 Prozent aufweisen, erreichen Holzpelletheizungen im Mittel Nutzungsgrade von nur 78 Prozent. Aus unterschiedlichen Nutzungsgraden aber resultieren unterschiedlich große Brennstoffmengen, um dieselbe Nutzwärmemenge zu erzeugen. Einer Energiemenge von beispielsweise 3000 Litern Heizöl entsprechen zwar nominell 6171 kg Pellets, diese bringen aber in einem Kessel mit einem Nutzungsgrad von 78 Prozent nur 25.471 kWh Nutzwärme. Um die in einem Brennwertgerät aus 3000 Litern Heizöl erzeugte Nutzwärme von 31.093 kWh zu gewinnen, benötigt der Betreiber einer Pelletheizung aufgrund des geringeren Nutzungsgrades seiner Heizanlage entsprechend mehr, nämlich insgesamt 7533 kg Pellets. Auf Basis der bundesdurchschnittlichen Preise vom Dezember 2006 (Heizöl: 53,93 Cent je Liter laut Fachzeitschrift „Brennstoffspiegel“, Pellets: 260,15 Euro je Tonne laut Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk C.A.R.M.E.N.) ergibt sich ein Kostenvorteil für den Wärmeenergieträger Heizöl von 342 Euro. Um den zugrunde gelegten Jahresbedarf von 31.093 kWh Nutzwärme in einem Öl-Brennwertkessel zu erzeugen, mussten für 3000 Liter Heizöl 1618 Euro gezahlt werden. Um dieselbe Nutzwärmemenge in einem Holzpelletkessel zu erzeugen, waren für die benötigten 7533 kg Pellets 21 Prozent mehr, nämlich 1960 Euro fällig. Für einen Gesamtkostenvergleich verschiedener Heizsysteme müssen neben den Energiekosten auch die übrigen Betriebskosten sowie die einmaligen Investitionskosten berücksichtigt werden.
Quelle: Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V.
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